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Hermann Scheer - Energieautonomie
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Hermann Scheer:
ENERGIEAUTONOMIE. Eine neue Politik für erneuerbare Energien. 2005.

Verlag Antje Kunstmann, München. 315 Seiten, fester Einband
ISBN: 3-88897-390-2
19,90 EURO

 

Hermann Scheer - Energieautonomie

Zum Autor:
Dr. Hermann Scheer, geb. 1944, ist Mitglied der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Präsident der internationalen Sonnenenergie-Vereinigung EUROSOLAR, Vorsitzender des Weltrats für Erneuerbare Energien, Träger des Weltsolarpreises 1998, Träger des Alternativen Nobelpreises 1999, Träger des Weltpreises für Bioenergie sowie Träger der Auszeichnung "Hero for the Green Century" des TIME-Magazines. Er gilt als einer der Initiatoren und Hauptkonstrukteure des "100.000-Dächer-Programms", des größten jemals aufgelegten Förderprogramms in Deutschland für Photovoltaik-Anlagen, sowie des Erneuerbare-Energien-Gesetzes EEG, des weltweit erfolgreichsten Förderprogramms für Regenerative Energien.

Zum Buch:
Dem Autor ist mit "Energieautonomie" erneut ein spannendes und facettenreiches Werk gelungen. Es geht ihm dabei weniger um die zahlreichen technischen Möglichkeiten, mit erneuerbaren Energien autonom zu werden, welche er als gegeben nimmt und entsprechend auf Studien und Literatur verweist. Es geht ihm vielmehr um die ausführliche und exakte Darstellung des Konfliktes zwischen den Nutznießern des bestehenden Energiesystems und denjenigen, die mit erneuerbaren Energien im Begriff sind, ein neues Energiesystem zu etablieren. Dieser Konflikt wird in seiner gesellschaftspolitischen Dimension erarbeitet und es werden die Handlungsoptionen für beide Konfliktseiten entwickelt. Das Buch zeigt sowohl die Risiken für die Beendigung einer "evolutionären" Ablösung der fossil-atomaren Energiewirtschaft als auch die Chancen auf eine erfolgreiche Durchsetzung dieses Systemwechsels. Es räumt in diesem Zusammenhang auch mit etwaigen Hoffnungen auf, die vereinzelt in der Branche Regenerative Energie bestehen, daß internationale Konferenzen oder Vereinbarungen, wie z.B. das Kyoto-Protokoll, der Branche nutzen könnten. Vielmehr entlarvt der Autor die bestehende globale Umweltpolitik mit stets neuen Kommissionen und Folgekonferenzen als Hindernis auf dem Weg zu einer Politik für erneuerbare Energien. Kritisch setzt sich der Autor auch mit Teilen der Umweltbewegung auseinander und begründet im Schlußkapitel, welche gesellschaftlichen Gruppen und welche Wirtschaftsbranchen als Träger einer Entwicklung zur Energieautonomie in Betracht kommen. Das Buch befreit die Diskussion über die künftige Energieversorgung von der rein technischen Sichtweise und erhebt sie zu einer Kernfrage gesellschaftlicher, sozialer und wirtschaftlicher Entscheidungen. Es schafft dies in flüssigem, anregendem Stil und liefert auch für Personen Neues und Wissenswertes, die bereits seit vielen Jahren in der Branche aktiv sind.

(Copyright: BOXER - Infodienst: Regenerative Energie, zum Impressum)

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